Papierstau (2016)

01.09.2017

"Papierstau!"

Seufzend erhob er sich. Schon wieder. Wie oft dieser Drucker voreilig mit dem Drucken aufzuhören pflegte, war jenseits aller akzeptablen Norm. Er eilte hinüber zu dem Gerät und der jungen Dame, an deren Absicht es gescheitert war - für langsame Fortbewegung war keine Zeit, der Veranstaltungsplan für die Sommerphase drängte. Die Anzeige des Druckers verriet ihm, dass der Stau an den üblichen beiden Stellen zustande gekommen war. An denen, die in der letzten Woche dreimal repariert worden waren. Entweder waren die Techniker, die dafür mit Werkzeug und ernstem Blick angerückt waren, inkompetent, oder die Maschine hatte altersbedingt den Geist aufgegeben. Das war nach vier Jahren - trotz des Vertrags auf sieben - leider nicht auszuschließen.

"Ich kann's auch selbst versuchen", sagte seine Kollegin, während er die Klappen öffnete, um das schuldige Papier zu entfernen. Er lächelte nur. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühten sich oft eigenhändig darum, den Drucker zu richten; jedes Mal mit dem Ergebnis, dass er schlechter funktionierte als vorher. Sie verstanden den simplen Trick nicht - oder schienen ihm zumindest nicht zu glauben, dass dieser Trick eine ganze Menge an Problemen löste: Man brauchte nur der Anleitung zu folgen, die die Anzeige - mit Video und allem Drum und Dran - bereitstellte. Der Drucker wollte seine Wehwehchen in einer ganz bestimmten Reihenfolge behandelt haben. Die anderen im Haus neigten dazu, die Papierfächer nacheinander aufzureißen, bis schlichtweg gar nichts mehr ging.

"Ich bring' der Prinzessin morgen ein Diadem mit", sagte die Kollegin mit abschätzigem Blick, als der Drucker endlich wieder zu drucken begann. Er kommentierte das mit einem weiteren nichtssagenden Lächeln und kehrte zu seinem Arbeitsplatz zurück. Besser gesagt, zu seinem Schreibtisch. Sein Arbeitsplatz war von Anfang an das gesamte Gebäude gewesen, durch das er tagaus, tagein huschte wie eine Biene durch den Garten.

Er hatte nicht genau gewusst, worauf er sich einließ, als er den Posten als interner Administrator an der Gutfalz'schen Hochschule für Alternative Bildungswege akzeptiert hatte. Bedenken hatte er keine gehabt - er war froh gewesen, nach langer Suche einen Job gefunden zu haben, und er war doppelt glücklich gewesen, weil der Job zumindest entfernt zu seinem bisherigen Werdegang passte. An dieser "Universität", wenn man so wollte, wurden die Schauspielerinnen und Schauspieler, Zirkusartistinnen und Zirkusartisten, sogar Zauberkünstlerinnen und Zauberkünstler und - in gewissen Hinsichten - Anthropologinnen und Anthropologen von morgen zu ihren Schicksalen geführt. Nur eines fehlte leider, das, woran er persönlich größtes Interesse gehabt hätte: ein Lehrgang für die Poeten der Zukunft. So hatte der junge Dichter, Illustrator und Philologe - mit einem Abschluss von einer (richtigen) Universität als Berechtigung für die letzte Bezeichnung - eben hier zu arbeiten begonnen, statt sich unterrichten zu lassen. Er hatte gehofft, die Stimmung, die Atmosphäre, das Umgebensein von kreativen Köpfen und das tägliche Erleben neuer Schöpfungen würden ihn zumindest inspirieren.

Seit er an der Hochschule arbeitete, hatte er aber so gut wie kein Wort geschrieben, ohne danach das Papier in Stücke zu reißen.

Es war niemandes Schuld. Sicher nicht die seiner Chefin. Die Dame hatte einige seiner Texte gelesen, fand sie gut. Hatte ihm versichert, seine Urlaubstage jederzeit so wählen zu können, dass sie seinen freiberuflichen Aspirationen dienlich sein würden.

Und seinem Freund konnte er garantiert auch keine Vorwürfe machen. Der hatte ihm gesagt, es wäre verständlich, würde er sich gegen den Job entscheiden, er hätte Geduld mit ihm, sollte er stattdessen weitersuchen wollen, nach einer flexibleren Arbeit oder nach einer spezifischer für ihn geeigneten.

Er selbst war ebenso schuldlos. Er versuchte jeden Tag, zu schreiben.

Es gelang nur nichts.

Kein Vers entsprach auch nur annähernd dem, was er ausdrücken wollte. Fügte er einen zweiten hinzu, waren sie in Kombination noch offensichtlicher das Werk eines Dilettanten.

Aber: "Was soll's." Das war sein neues Mantra geworden. Jede Schriftstellerin, jeder Schriftsteller musste im Laufe seiner Karriere mindestens eine große Schreibblockade durchlaufen. Und - nach Möglichkeit - überwinden.

Schade nur, dass seine gekommen war, bevor so etwas wie eine Karriere für ihn überhaupt begonnen hatte.

Er öffnete die Tabelle, die er soeben per E-Mail erhalten hatte, und glich die Daten darin mit denen in dem Zeitplan ab, den er im Laufe der letzten halben Stunde erstellt und formatiert hatte. Es gab drei deutliche Widersprüche. Das war nicht unüblich, aber es ärgerte ihn immer noch. Vor allem, weil es bedeutete, dass er seine höherrangigen Kolleginnen und Kollegen wieder belästigen musste, um herauszufinden, wer welchen Fehler begangen hatte. Und anschließend die ohnehin schon entnervte verantwortliche Person darum bitten musste, besagten Fehler zu korrigieren. Die anderen im Haus mochten es nicht, wenn er ihnen sagte, was sie zu tun hatten. Dass das gar nicht seine Intention war, interessierte sie dabei wenig.

Wenigstens war Freitag. In der kommenden Nacht und in den folgenden zwei Tagen würde er wieder Zeit haben, mit einem Bleistift in der Hand über einem leeren Blatt Papier zu brüten, oder mit starrem Blick in ein neues Dokument auf seinem Computerbildschirm zu versinken, ein Dokument, das sich nicht und nicht füllen wollte. Dann würde ihm ein Wort einfallen. Er würde es schreiben. Er würde es löschen. Oder ausradieren. Oder das Papier zerknüllen. Sein Freund würde versuchen, ihn abzulenken, er würde ungeduldig und wütend reagieren, obwohl sein Freund ihm nur helfen wollte, und dann würden sie wieder streiten.

Wann war das alles so geworden?

Warum hatte er zugelassen, dass es so wurde?

Warum tat er jetzt nichts dagegen, dass es so geworden war?

Der Mann der Chefin betrat das Office. Er schenkte dem jungen Kollegen ein kurz angebundenes Lächeln, fragte ihn, ob er mit der Veranstaltungsplanung für den Sommer vorankam. Kurz zögerte er, bevor er seinem Quasi-Zweitvorgesetzten von den Widersprüchen in den Informationen erzählte, die ihm zugetragen worden waren. Er hatte bereits den Verdacht gehabt, dass die Schuld bei dem First Man zu suchen sein würde. Wenn er recht hatte, ersparte er sich das Hetzen durch das Gebäude - auf seine elektronische Post reagierten die anderen zu langsam, als dass die Finalbearbeitung des Planes allein durch das Tippen einiger Wörter und das Klicken des Senden-Buttons rechtzeitig erledigt sein könnte.

"Oh", sagte der Mann der Chefin mit Blick auf die Tabelle, die er ihm zeigte. "Ja, ich glaube - also, ich meine - hmm ..."

Aha. Er lag also richtig. So abgehackt sprach der gute Pseudoboss immer, wenn jemand einen seiner Irrtümer bemerkte.

Der Mann der Chefin hatte eine ganze Weile vor seiner Frau hier zu arbeiten begonnen. Der Gründer der Schule hatte ihn noch höchstpersönlich eingestellt. Der konkrete Grund dafür, dass sie zur Rektorin ernannt wurde und er sich neben seiner Lehre nach wie vor nur um die Finanzen kümmern durfte, war nicht bekannt. Zumindest ihm, dem unbedeutenden internen Administrator, nicht. Was ihn nicht daran hinderte, ein wenig Mitleid für seinen höherstufigen Kollegen zu empfinden, dessen Engpässe seinen so ähnlich zu sein schienen. Schlechtbezahlter Job und Schreibblockade, gutbezahlter Job ohne Aufstiegschancen - wo war schon der große Unterschied?

Aber er hatte eben nur ein wenig Mitleid. Für mehr als das war der Mann der Chefin in Büroangelegenheiten - ganz anders als in seiner Lehre - schlichtweg zu inkompetent. Das, so vermutete der interne Administrator, war auch der Grund dafür, dass dessen Frau statt ihm die Spitzenposition erklommen hatte.

Weil der Mann der Chefin natürlich viel zu beschäftigt war, um seinem eigenen Fehler auf die Schliche zu kommen und ihn auszumerzen, durfte der interne Administrator diesen Vorgang zu seinen Aufgaben für den Rest des Tages hinzufügen. Während diese Liste immer weiter anwuchs - und der Drucker ihn alle zwanzig Minuten von ihren Punkten wegriss -, näherte sich Feierabend mit großen Schritten. Kam an. Und ließ ihn schließlich zurück, als er wieder ging.

Eine Stunde zu spät, müde und mit unwillkürlich zuckender Augenbraue verließ er endlich das Büro. In den Korridoren schritt er an einigen Studierenden vorbei, die nach den Vorlesungen noch geblieben waren, um die kreative Atmosphäre des Gebäudes auszunutzen, aufzusaugen, umzusetzen, wie er es einst zu tun vorgehabt hatte. Sie blieben, um über vierte Wände, Kamerawinkel, soziale Verhältnisse, Sartre, die bevorstehenden Wahlen und alles andere zu reden, worüber junge Intellektuelle und Begabte eben redeten. Er hasste es, sich seinen Heimweg durch diese Leute bahnen zu müssen. Viel einfacher und treffender noch: Er hasste diese Leute.

Aber ... "Was soll's."

Eine Gruppe von Immatrikulierten stand direkt vor dem Ausgang, als er diesen erreichte. Nur langsam, schwerfällig machten die Studierenden die zwei Schritte zur Seite, die es brauchte, um ihm den Weg freizumachen. Er hörte, dass eine von ihnen - ein Mädchen, das so viel jünger zu sein schien als er - von einer Kurzgeschichte erzählte, die sie neulich publiziert hatte. Das ließ ihn an das einzige Gedicht denken, mit dem er in den Druck gekommen war. Es war seiner Ansicht nach das schlechteste, das er sich jemals aus den Fingern gesogen hatte.

Manchmal fragte er sich, wieso er überhaupt noch versuchte, zu schreiben. Er hatte jetzt einen Job. Er bekam Geld für etwas, das ihm oft sogar Spaß machte. Und er hatte ein Studium abgeschlossen. Er lebte mit seinem Freund in einer Wohnung, die gerade groß genug war für zwei, und es gab bei ihnen täglich zu essen. Das Dichten, das ihm so viel Mühe kostete, brauchte er nicht mehr. Er hatte sich davon ernähren wollen, irgendwann, in der Zukunft. Nein, das war gelogen. Er hatte vorgehabt, nie etwas anderes zu tun. Weil er nichts anderes konnte.

Hatte er geglaubt.

Jetzt wusste er es besser. Er war ein guter interner Administrator. Vielleicht war das sein wahres Talent.

Wozu noch schreiben?

Als er das Gebäude verlassen hatte und die harte Stahltür hinter ihm ins Schloss fiel, richtete er seinen Blick nahezu automatisch auf den Boden. Ein Kind hatte vor Tagen mit Kreide die Umrisse eines Menschen auf den Gehsteig gezaubert, und sie waren immer noch zu sehen. Das verblüffte ihn in einer seltsamen Art und Weise, beschäftigte ihn, seit er es zum ersten Mal bemerkt hatte, verfolgte ihn üblicherweise auf seinem Weg, bis er zuhause ankam.

An diesem Nachmittag wurde der Kreidemensch kurzzeitig aus seinen Gedanken verbannt, als hinter ihm die Stahltür aufgestoßen wurde. Er hatte gar nicht bemerkt, dass er stehengeblieben war, um das kindliche Kunstwerk genauer zu begutachten. Die Tür erwischte seine Schulter mit einer Wucht, die ihn beinahe zu Boden stieß.

"Oh nein, tut mir leid, ich hab' nicht -"

Aber was seine Kollegin nicht hatte, führte sie nicht näher aus. Sie murmelte noch irgendetwas, zwischen vielfach wiederholtem "Sorry" und "Tut's weh?", aber er hörte ihr nicht wirklich zu, nickte nur. In seiner Schulter pochte tatsächlich ein dumpfer, widerlicher Schmerz, aber er empfand nicht das Bedürfnis, darüber zu sprechen.

Er wandte sich zum Gehen um, als seine Kollegin etwas sagte, das ihn erneut innehalten ließ.

"Hoffentlich kannst du heute trotzdem noch was schreiben."

Er runzelte die Stirn. Starrte in ihr lächelndes, schuldbewusstes Gesicht.

"Hoffentlich ist deine Hand nicht irgendwie beeinträchtigt, meine ich", sagte sie, als sie seine Miene als eine verwirrte erkannte. "Ich hab' deine Gedichte auf deiner Website gesehen. Da gibt es schon länger nichts Neues - ich nehme an, weil du an etwas Großem arbeitest? Und ich will ungern schuld daran sein, dass du nicht weiterschreiben kannst. Alle im Haus warten schon auf dein nächstes Werk."

Sie hob die Hand zum Abschied und ließ ihn stehen. Was er noch einige Sekunden lang tat.

Dann ging er nach Hause.

Dachte dabei an den Kreideumriss am Gehsteig.

Seine Wohnung war nicht weit vom Institut entfernt. Er bog in seine Straße ein, sah sein Gebäude am anderen Ende; ließ sein Augenmerk hochwandern zu dem Fenster im dritten Stock, neben welchem sich sein Bücherregal befand, dessen dunkles Holz er sogar von hier aus erspähen konnte. Das Fenster stand offen. Sein Freund war daheim. Diese Erkenntnis entlockte ihm ein Lächeln. Das erste ehrliche Lächeln des Tages.

Als er die Wohnung betrat, wusste er sofort, dass sein Freund schlief. Wenn er nicht allein, aber allein wach war in der Wohnung, schien in ihr eine ganz bestimmte, einzigartige Stimmung zu herrschen. Wie im Büro hatte er auch hier anfangs gehofft, diese Stimmung würde ihn zu guten Texten inspirieren. Hatte sie als melancholisch interpretiert. Jetzt wusste er es besser - und an diesem Tag endlich fiel ihm ein viel treffenderes Wort für sie ein. Lethargisch.

Er legte seine Sachen ab, schloss das Fenster neben dem Bücherregal (sein Freund wusste genau, dass er es nicht mochte, wenn Fenster in verlassenen Räumen offenstanden) und betrat das kleine Schlafzimmer.

Kein Fleckchen Haut war zu sehen, aber die leicht abgehobene Form der Beine reichte völlig aus, um ihn erkennen zu lassen, wo unter den dicken, aufgebauschten Decken sein Freund sich befand. Und der stumpfe Atem war Hinweis genug, um sicher zu sein, dass er wirklich schlief, nicht nur döste oder so tat als ob. Das Geräusch erfüllte den Raum, gesellte sich zu dem etwas scharfen Geruch, der ihn schätzen ließ, dass sein Freund schon seit etwa einer Stunde hier lag und träumte.

Als er vorsichtig neben ihm in das Bett kletterte, nahm er sich fest vor, ihn später zu fragen, wovon er geträumt hatte. Er griff nach dem Papier und dem Kugelschreiber auf seinem Nachttisch. Der Schmerz in seiner Schulter war immer noch da, aber weniger aufdringlich. Er dachte an das, was seine Kollegin gesagt hatte. Und an den Kreideumriss.

Er wusste nicht, wieso er immer noch schrieb. Was es nutzen sollte.

Und trotzdem schrieb er.

Er warf erneut einen kurzen Blick auf den verdeckten Körper seines Freundes, bevor er sich wieder dem Papier zuwandte. Er setzte den Kugelschreiber an. Dem Stift entkamen die ersten Worte eines Gedichts.

"Papierstau!

Seufzend

erhob er sich."

Er las die Zeilen. Las sie ein zweites Mal. Ein drittes Mal.

Er zuckte mit den Schultern.

Und schrieb weiter.


Über diese Geschichte

Ich glaube, viele Künstlerinnen und Künstler kennen das Gefühl - und vermutlich auch viele, die nicht künstlerisch tätig sind: Man hat Talent, man gibt sich Mühe, man produziert gute Arbeit - aber Erfolg und Anerkennung in dem Ausmaß, in dem man sich danach sehnt, bleiben aus. Und die Frage stellt sich: Wozu? Wozu gibt man sich diese Mühe? Was will damit erreicht werden, zumal sichtlich wenig damit erreicht wird? Wieso stelle ich Ansprüche an mich, die ich nicht erreichen kann? Wem will ich etwas beweisen?

Die Figur in dieser Geschichte hat einen Fuß schon an der Klippe, bereit zum Sprung in die Schlucht, die manchmal die Ursache, manchmal die Konsequenz jenes besonders schandhaften Verbrechens am Leben ist: des Aufgebens. Die Figur entscheidet sich in einem scheinbaren Happy End gegen den Sprung, weil sie Lob aus überraschender Richtung bekommt und sich in der Gesellschaft eines Menschen, den sie liebt, daran erinnert, was sie im Leben antreibt, was sie bewegt, was sie zur Kunst motiviert. Ich schreibe: scheinbares Happy End. Denn ich glaube, dass die Figur sich auf einem Weg befindet, der sie noch sehr oft sehr nah an die Klippe führen wird.

Wenn die Figur nicht lernt, dass das Schreiben für sie einen Selbstzweck darstellt, dass sie sich nicht auf andere verlassen kann - wenn sie nicht beginnt, ihr Glück in sich selbst und in dem Ausleben ihrer Dränge an sich, in dem eigenständigen Genießen ihrer eigenen Talente zu suchen ... Wenn die Figur nicht beginnt, sich selbst zu genügen, wird sie langfristig so unzufrieden bleiben, wie sie zu Beginn der Geschichte ist. Das Symptom "Papierstau" kann nicht nur von Druckern Besitz ergreifen. Die Figur muss aufhören, das Symptom zu bekämpfen, und anfangen, den Drucker auf Vordermann zu bringen. Die sonnige Episode am Ende des Texts beschreibt das Gegenteil eines solchen Prozesses.